Hermann-Schmidt-Schule errichtet Trauer- und Erinnerungsort

ErinnerungsortSchülerinnen und Schüler aller Schulstufen haben im laufenden Schuljahr 2010/2011 ein beeindruckendes Fries für einen Trauer- und Erinnerungsort auf dem Schulgelände geschaffen. Die Einweihung fand am 09. März 2011 statt.

Tod und Trauer gehören zum Leben

EinweihungsfeierDurch Förderung und Erziehung sollen unsere Schülerinnen und Schüler mit geistiger Behinderung lernen, ihr Leben möglichst selbständig bewältigen zu können. Die Erfahrung vom Tod und das Erleben von Trauer gehören unmittelbar zum Leben. Somit ist es notwendig, dass Schule auch diese Lebenserfahrungen aufgreift.

Ein Projekt der ganzen Schule

Zu Beginn des Projektes haben sich alle Schülerinnen und Schüler im Unterricht mit dem Thema „Tod, Trauer und Erinnerung" auseinandergesetzt. Anschließend entstanden in zwei Gruppen mit jeweils neun Schülern aller Altersstufen in der Arbeit mit dem Bildhauer Michael Diwo individuell gewählte Motive zum Thema „Erinnerung".

FreisDiese Reliefs haben die Schülerinnen und Schüler mittels verschiedener Werkzeuge aus Ytong-Steinen herausgearbeitet und bemalt. Inzwischen ist aus den Einzelwerken ein gemeinsames Wandfries entstanden, welches im Innenhof der Schule angebracht wurde. Hier soll es allen, die in der Hermann-Schmidt-Schule lernen und arbeiten, ein Trauer- und Erinnerungsort sein.

Nischen und Ablagemöglichkeiten innerhalb des Wandfrieses ermöglichen das Aufstellen von Kerzen, Blumen und Erinnerungsgegenständen. Von den Berufspraxisstufen wurden Sichtschutzwände aus Weidengeflecht sowie Bänke hergestellt, die Rückzug, Ruhe und Stille ermöglichen und somit dem Trauern und Sich-Erinnern Atmosphäre geben.

 

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